News vom 08.03.2021

Aachen auf dem Weg zur klimaneutralen Fernwärme

Die Stadtwerke Aachen (Stawag) wollen einer Pressemitteilung zufolge ihre Fernwärme durch KWK und erneuerbare Energien bis 2030 klimaneutral gestalten. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadtwerke hervor.

„Mit Innovationen wie der Nutzung der Wärme aus Thermal- oder Abwasser und mit Biomethan betriebenen Blockheizkraftwerken stellen wir die Nahwärme bereits klimafreundlich zur Verfügung. Mit konkreten Projekten möchten wir die Fernwärme neugestalten und bis spätestens 2030 auch diese kohlefrei und CO2-neutral erzeugen“, kündigt Dr. Christian Becker, Vorstand der Stawag, leut der Pressemitteilung an. „Dazu soll die Fernwärme, die heute noch zu 90 Prozent aus der Abwärme des Kohlekraftwerkes Weisweiler gewonnen wird, durch Kraft-Wärme-Kopplung sowie erneuerbare Energien wie Tiefengeothermie und Solarthermie und weiteren Wärmeauskopplungen bereitgestellt werden.“ Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg sei ein hochmodernes Blockheizkraftwerk, das am Schwarzen Weg im Aachener Nordosten entsteht. Baustart ist in diesen Tagen, im Herbst 2022 soll der Betrieb starten.

„Rund ein Drittel der Wärme werden wir zukünftig auf der Basis von hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung bereitstellen: Mit dem neuen Blockheizkraftwerk, das nun am Schwarzen Weg entsteht und einen Gesamtwirkungsgrad von rund 90 Prozent hat, senken wir die CO2-Emissionen um rund 23.000 Tonnen jährlich“, erläutert Frank Brösse, Geschäftsführer der STAWAG Energie GmbH. „Bis 2028 wollen wir unser Tiefengeothermie-Projekt und Projekte zur Nutzung der Solarthermie abgeschlossen haben. Zusammen mit weiteren Wärmeauskopplungen wäre dann auch die Fernwärme klimaneutral hergestellt.“