News vom 18.12.2019

BNetzA veröffentlicht Ergebnisse der jeweils 2. Ausschreibungsrunde 2019 für KWK-Anlagen sowie für innovative KWK-Systeme

Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 17. Dezember 2019 die Ergebnisse der jeweils 2. Ausschreibungsrunde 2019 für die Förderung von KWK-Anlagen sowie für innovative KWK-Systeme (iKWK) bekannt gegeben. Abgabefrist der Gebote war für beide Runden der 2. Dezember 2019.

Bei der Ausschreibung für KWK-Anlagen wurden zwölf Gebote mit einem Gebotsumfang von ca. 54 Megawatt (MW) bezuschlagt. Ausgeschrieben war ein Volumen von 80,092 MW. Dabei liegt der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert bei 5,12 ct/kWh. Der niedrigste bezuschlagte Gebotswert liegt bei 3,40 ct/kWh. Der höchste Gebotswert, der noch einen Zuschlag erhalten hat, liegt bei 6,84 ct/kWh. Bei dem Zuschlagswert handelt es sich um einen individuell gebotenen Wert (Gebotspreisverfahren).

Bei der Ausschreibung für innovative KWK-Systeme wurden fünf Gebote mit einem Umfang von etwa 21 MW bezuschlagt. Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert liegt bei 10,25 ct/kWh, der niedrigste Gebotswert bei 9,38 ct/kWh und der höchste bei 11,20 ct/kWh. Eingereicht wurden zehn Gebote mit einem Gesamtvolumen von etwa 43 MW. Die ausgeschriebene Menge von 25 MW wurde dabei erstmalig überzeichnet.

Aus NRW-Sicht ist positiv zu erwähnen, dass ein Gebot der Stadtwerke Lemgo GmbH einen Zuschlag erhalten hat.