Grundlagen

Schema Kraft-Wärme-Kopplung

Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, einmal Energie aufzuwenden, aber in zweifacher Hinsicht zu profitieren, ist in Zeiten knapper Energiereserven von immenser Bedeutung. So wird bei der chemischen oder physikalischen Umwandlung von verschiedenen Energiequellen neben der entsprechenden mechanischen bzw. elektrischen Arbeit auch die Abwärme zu großen Teilen genutzt.

Der Bedarf an Wärme und Energie steigt ständig. In den vergangenen Jahrzehnten wurde diesem Bedürfnis Rechnung getragen – durch zunehmenden Einsatz von strom- und wärmeerzeugenden Anlagen und Techniken. Hierfür wurden bisher überwiegend fossile Brennstoffe eingesetzt.

Da fossile Brennstoffe jedoch immer knapper werden und die Schadstoffe, die bei der Verbrennung entstehen, auch die Umwelt schädigen, ist ein Umdenken notwendig. Fossile Brennstoffe müssen effizienter genutzt werden und stärker durch regenerative Energien ergänzt werden. Die KWK bietet dafür die passende Technik: Durch die gleichzeitige Erzeugung von thermischer und elektrischer Energie werden vorhandene Ressourcen so effizient wie möglich genutzt. Und – ob fossile oder erneuerbare Energien – die Kraft-Wärme-Kopplung funktioniert mit fast allen Energieträgern. Ihr Einsatz steht für geringeren Energieverbrauch, weniger CO2-Emissionen und damit für aktiven Umweltschutz.

Unter KWK-Anlagen und Nah- & Fernwärme finden Sie weitere technische Informationen rund um die Kraft-Wärme-Kopplung.